Helge Schneider ist Unterhaltungskünstler, Schriftsteller, Film- und Theaterregisseur, Schauspieler und Jazzmusiker. Bekannt wurde der Unterhalter durch Bühnenvorstellungen, in denen er Klamauk und Parodien mit Jazzmusik verbindent. Das wichtigste Element seiner Arbeit ist die Improvisation.
1989 veröffentlichte Schneider seinen ersten Tonträger:
Seine größten Erfolge mit Songs aus dem Film Johnny Flash.
Ab 1990 stieg Schneiders Bekanntheit in Deutschland durch seine Auftritte unter seinem selbst zugelegten Beinamen "Die singende Herrentorte". 1992 gelang ihm mit dem halb live, halb im Studio aufgenommenen Album "Guten Tach" der kommerzielle Durchbruch.
Als der Kult um Schneider unüberschaubare Ausmaße annahm, zog er sich von der Bühne zurück. Das Auftreten vor immer größeren Menschenmassen entsprach nicht mehr seiner Vorstellung von Kunst. Auch wollte er sich der zunehmenden Vereinnahmung seiner Person durch die Medien und der Hochstilisierung zum Star entziehen. Er drehte seinen zweiten Film, "00 Schneider - Jagd auf Nihil Baxter".
2003 erschloss Schneider mit seinem Stück "Mendy-das Wusical" das Theater für sich. Mit der Single "Helges Mörchen-Lied" landete er einen weiteren Chart-Hit.
Im Dezember 2006 veröffentlichte er die Single "Käsebrot".
Am 11. Januar 2007 startete "Mein Führer - Die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler" von Regisseur Dani Levy mit Schneider in der Hauptrolle, als Adolf Hitler, in den Kinos.
Schneiders Zeichnungen, die sich durch Einfachheit und einen rasanten Duktus auszeichnen, finden sich auf den Covers fast aller Alben, in den " Kommissar Schneider"-Büchern, sowie häufig auf seinen Plakaten. Oft werden Musik-Stücke und Erzählungen illustriert oder Bandmitglieder karikaturhaft porträtiert. Auch ein Kalender mit Zeichnungen ist erhältlich. Die Malerei dagegen ist ein Teil im Werk Schneiders, den er bisher kaum öffentlich gemacht hat. Schneiders Stil zeichnet sich durch das Auftauchen fratzenhafter Gesichter aus.