wurde 1976 im damaligen Leningrad, das Anfang der 90er Jahre seinen ursprünglichen Namen, Sankt Petersburg, zurückerhielt, geboren. Heute lebt sie im Rheinland. Ihr künstlerisches Talent wurde durch die Eltern besonders gefördert, weil die bildende Kunst in der Familie große Hochachtung genoss.
Die Bilder von Ekaterina Moré sind keine Abbildungen oder Portraits im herkömmlichen Sinn. Sie sind vielmehr Symbolbilder, die aus tiefen Empfindungen heraus entstanden sind. Mit ihren eindrucksvollen Darstellungen bringt die Künstlerin ihre besondere Hochachtung vor der weiblichen Kraft zum Ausdruck. Nicht zufällig waren die Gottwesen in grauer Vorzeit weiblich und auch in unserer Zeit verkörpert die Frau viele Eigenschaften in sich, welche die Künstlerin in ihren Werken auf ideale Weise zur Harmonie bringt. Das anbrechende Jahrhundert wird feminin sein oder es wird nicht sein. Die isolierte männliche Seite, das kalte Machtstreben und die brutale Gewalt, die mit dem Patriachat oft verbunden waren, sind an ihre Grenzen gekommen. Ein neues Zeitalter nimmt seinen Anfang. Mit der Figur der Frau – erotisch, sensibel, dabei kraftvoll und selbstbewusst setzt die Künstlerin positive Akzente in diese Richtung.
Biografie
2011 Ausstellung „ La Musica“ in der Galerie Conzen in Düsseldorf
Ausstellung mit Antonia Gerke in der Galerie Richter in Berlin
2005 Die Bar des Maritim-Hotels in Berlin wurde mit Arbeiten der Künstlerin ausgestattet
seit 2004 zahlreiche Glas und Porzellankollektionen für Firma Rosenthal AG
2003 Kollektionen für Firma Ritzenhoff AG
2001 Erste Galerieausstellungen und Einzelausstellungen in Berlin, Hamburg, Paris, Oslo, Düsseldorf
1996 Umzug nach Deutschland Es entstehen erste großformatige Bilder
1991 Rückkehr nach St.Petersburg
1985-1990 Aufenthalt in Fernen Osten von Russland: Halbinsel Kamchatka und am Japanischen Meer